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Nomen est omen - Im Namen liegt eine Vorbedeutung Das Bild [Lithographie von Jules Courvoisier, Genf 1919] stellt eine Vorarlberger Mutter mit ihre beiden Kindern dar, wie sie ihre sehnsuchsvollen Blicke nach der mildtätigen Schweiz richtet, von wo sie Hilfe für sich und die hungernden Kleinen erwartet. Ingrid Böhler, nach einem Bericht des [Schweizerischen] Komitees "Pro Vorarlberg" |
Lustenauer Initiative: Am 13. Nov. 1918 hielt Ferdinand Riedmann in Lustenau die erste Schweizer Anschlussversammlung.
Am 1. März 1919 unterbreitete der Vertreter des "Werbeausschusses für den Anschluss an die Schweiz" Ferdinand Riedmann dem Landesrat das Ergebnis der privaten Unterschriftenaktion mit dem Ersuchen: "Wir Unterfertigten wünschen, dass unser Heimatland Vorarlberg ein Kanton der Schweiz werde."
Summe sämtlicher Unterschriften: 40.334
Summe sämtlicher gemeldeter Stimmberechtigten: 56.950
Ergebnis in Prozenten: 70,82
Adolf Bösch, Volksführer Ferdinand Riedmann, 1990
Schweizer Namensgebung: Der eigentliche Gründungsakt [des Schweizerischen Initiativ- bzw. Zentralkomitees "Pro Vorarlberg"] vollzog sich jedoch im Brennpunkt des Interesses, im Grenzort Rorschach, wo am am 18 Nov. 1919 die leitenden Persönlichkeiten der einzelnen Komitees zusammenkamen.
Daniel Witzig, "Die Vorarlberger Frage", 1974, S368
Die Entwicklung des Bundesstaates seit "Pro Vorarlberg"
Dissertation, Landesbibliothek
Alexander Lins, 1995